
Wie man die PET-Blasformlampen effektiv miteinander nutzen kann
Wenn Sie schon einmal mit einer PET-Blasformanlage zu tun hatten, kennen Sie das Problem. Man muss versuchen, ein perfektes Temperaturprofil zu erreichen – damit die Vorformen nicht weiß werden oder, schlimmer noch, einfach schmelzen. Dann geht die Lampe kaputt.
Das Letzte, was man möchte, ist, stundenlang an den Parametern des PLC herumzufummeln – nur weil man ein Ersatzteil gekauft hat. Man möchte einfach eine Lampe, die passt, funktioniert und ihre Aufgabe erfüllt.
Deshalb haben wir unsere Infrarotlampen so konzipiert, dass sie als „universelle Ersatzteile“ für Sidel- und Krones-Anlagen dienen können. Wir haben es vermieden, die Dinge zu überkomplizieren, und konzentrierten uns auf die drei wichtigsten Faktoren: die elektrische Belastung, die Größe sowie die Wärmeabgabe.
Leistung und „perfekte Passform“
Wir bauen unsere Lampen so, dass sie die hohen Spannungen der großen Hersteller aushalten können. Egal ob Ihre Anlage 230 V oder 400 V verwendet – wir kalibrieren die Leistung so, dass die Wärmedichte konstant bleibt.
Wenn die Leistung zu niedrig ist, entstehen kühle Stellen auf den Vorformen. Zu hoch? Dann verbrennt der Kunststoff.
Außerdem ist die physische Passform wichtig. Wir verwenden präzise bearbeitetes Quarzglas – denn bereits ein Millimeter Unterschied kann katastrophale Folgen haben. Wenn die Lampe nicht perfekt in die entsprechenden Steckdosen passt, kann es zu Kurzschlüssen kommen oder die Lampe bricht frühzeitig zusammen.
Materialien – alles im Detail
Wir verwenden Quarzglas, das mit Halogen gefüllt ist. Warum? Weil dadurch die Lampen höher temperiert werden können – was wiederum dazu führt, dass sie schneller erwärmen und die Prozesse beschleunigt werden.
Um zu verhindern, dass die Lampen durch Schmutz im Ofen beschädigt werden, verwenden wir spezielle Beschichtungen, um die Wellenlänge anzupassen. Kurzwelliges Infrarot ist ideal, da es schneller durch die PET-Wand dringt – doch es belastet das Quarzglas stark.
Ein kleiner Tipp: Halten Sie die Reflektoren sauber. Wenn sie schmutzig sind, wird die Wärme zurück in die Lampe geleitet – dadurch überhitzt die Lampe und kann kaputtgehen. Das ist eine einfache Lösung, die viele Probleme vermeidet.
In Betrieb bringen
Da wir uns an die branchestandardmäßigen Anschlüsse halten, funktionieren diese Lampen mit etwa 95 Prozent aller Geräte dort draußen. Man muss sie nur anschließen – dann kann man weiterarbeiten.
Nur eine Warnung: Diese Hochleistungs-Lampen erzeugen eine enorme Menge an Wärme. Überprüfen Sie unbedingt, ob die Kühlventilatoren des Ofens tatsächlich laufen. Wenn nicht, können die umliegenden Kabel beschädigt werden – und das ist ein Problem, mit dem niemand am Dienstagnachmittag konfrontiert werden möchte.